Brutaler Angriff bei SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten gegen Düren

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Zuschauer werfen sich noch dazwischen, vergeblich. Insgesamt wurden neun Personen verletzt, darunter überwiegend Personen libanesischer Herkunft. Nach nur wenigen Minuten zogen sich die Personen wieder zurück und verließen den Platz.

Der Vereinsvorstand des SV Welldorf Güsten erklärte, nach "bisherigem Kenntnisstand" handle es sich "um eine Clan-Fehde, die leider auf dem Sportplatz ausgetragen" worden sei. Der Verein vermutet eine Privatfehde. "Es hat im Vorfeld wohl eine private Fehde unter einigen Beteiligten gegeben", sagte der Vereinsvorsitzende des SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten, Karl-Heinz Albersmeier, im Sender WDR2. Das Ganze hat keinen politischen Hintergrund, keinen fremdenfeindlichen Hintergrund, keinen religiösen und es hat zuletzt nichts mit Fußball an sich und schon garnicht mit dem gestrigen Spiel zu tun! Mit Baseballschlägern und Eisenstangen bewaffnet stürmten etwa 30 Männer während der Partie das Spielfeld.

Ein Augenzeuge berichtetet der "Rheinischen Post": "Das war wie Krieg".

Die Polizei befragt Zeugen und Geschädigte und spricht danach von tumultartigen Szenen. Die Männer hätten dort auf Spieler und Zuschauer eingeprügelt. Als die Polizei eintrifft, sind die Angreifer längst verschwunden. Vier Verletzte wurden zur stationären Versorgung ins Krankenhaus gebracht, weitere Leichtverletzte wurden vor Ort notärztlich versorgt. Die Ermittlungen zu Tätern und Hintergrund dauern an. Die Mehrheit der Verletzten soll laut Polizei aus dem Libanon stammen. Auf einer Internetseite ist von einer "Clan-Fehde" die Rede.

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