"FAZ": Überschuss der Krankenkassen bei 1,5 Milliarden Euro

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Im Schnitt 1,1 Prozent müssen die GKV-Versicherten derzeit aus der eigenen Tasche zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent drauflegen - 2017 wird es nicht anders sein. Ende September wiesen die 117 gesetzlichen Kassen einen Überschuss von knapp 1,5 Milliarden Euro aus, wie die "FAZ" (Donnerstag) unter Berufung auf Daten der Krankenkassen berichtet. Damit haben die insgesamt 117 gesetzlichen Kassen ihren Überschuss im Vergleich zum ersten Halbjahr mehr als verdoppelt.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte aber bereits vor einigen Wochen erklärt, die gesetzliche Krankenversicherung stehe "finanziell auf einem sicheren Fundament".

Allerdings ist die Finanzlage je nach Kassenart sehr unterschiedlich. Damals belief er sich noch auf rund 600 Millionen Euro. Mit 757 Millionen Euro weisen laut Zeitung die Ersatzkassen den höchsten Überschuss aus. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) folgen mit 558 Millionen Euro. Während die Betriebskrankenkassen (BKK) ebenfalls ein leicht positives Ergebnis erwarteten, verbuchten lediglich die Innungskrankenkassen (IKK) ein Defizit. Als Grund für die positive Entwicklung wurden geringere Ausgaben genannt.

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