Mann muss für tödlichen Stich auf Mutter in die Psychiatrie

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Der Angeklagte sei wegen seiner Wahnvorstellungen, die ihn dazu brachten die eigene Mutter zu töten, nicht schuldfähig, aber trotzdem gefährlich, so das Urteil des Gerichts.

Ein 30-jähriger Mann aus Fröhstockheim muss in ein psychiatrisches Krankenhaus, nachdem er im März seine Mutter getötet hatte. Damit entsprach es der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Anklagebehörde hatte den Mann wegen einer Psychose zum Zeitpunkt der Tat für schuldunfähig gehalten. Das Urteil soll heute fallen. Er schilderte, dass ihm Stimmen in seinem Kopf befohlen hätten, seine Mutter zu töten. Die Schere, mit der er auf die Mutter einstach, hatte er in der Hand gehalten, um die Stromkabel des Hauses zu kappen, weil er fürchtete, ausspioniert zu werden. Grund dafür sei eine Psychose gewesen, die auftrat, nachdem er aufgehört habe Drogen zu nehmen. Der Mann gab an, zuvor regelmäßig Marihuana und Amphetamine konsumiert zu haben.

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