Sprühregen sorgt für Gefahr : Wetterdienst warnt vor Glatteis

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Bis zum frühen Vormittag ereigneten sich nach Angaben des Sprechers vier weitere Unfälle auf dem nördlichen Teil der A7. Sie hätten sich Knochenbrüche, Platzwunden, Prellungen und Zerrungen zugezogen, "aber zum Glück keine lebensgefährlichen Verletzungen", so die Feuerwehr. Sie seien in Krankenhäuser gebracht worden. Auch in anderen Bundesländern stürzten Fußgänger und Radfahrer auf glatten Straßen. Menschen sollten ihre Autos wenn möglich stehen lassen, damit mit Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr zu rechnen sei. In der schwäbischen Gemeinde Oberstdorf wurden minus 25 Grad gemessen, wie ein Meteorologe sagte.

Die Nacht auf Samstag war die bisher kälteste in diesem Winter. MDR-Wetterexpertin Michaela Koschak sagte: "Von Norden kommt zwar etwas mildere Luft nach Mitteldeutschland, aber sie ist deutlich feuchter und bringt am Samstagabend sowie in der Nacht immer wieder Schneeschauer, die vor allem im Stau vom Erzgebirge so einige Zentimeter Neuschnee bringen werden". Grund für die Kälte ist das Tief "Axel".

In den kommenden Tagen erwartet der DWD in Bayern wärmere Temperaturen und Schnee.

Der Wintereinbruch hat auch Folgen in Polen: Sieben Menschen sind seit Freitag an den Folgen einer Kältewelle mit Temperaturen von bis zu minus 25 Grad gestorben. Der Frost stellt vor allem für Obdachlose eine Gefahr dar.

Auch in den Niederlanden appellierten die Behörden nach etlichen Glätteunfällen mit mehreren Verletzten an die Bevölkerung, die Autos am Samstag nach Möglichkeit stehenzulassen. Auf den Autobahnen des Landes seien allein am Samstagmorgen bereits 165 Unfälle registriert worden.

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