Vogelgrippe in Zuchtverein in Wörth Geflügelzüchter wollen Keulung verhindern

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In einem Geflügelzuchtverein in Wörth ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Inzwischen wurde jedoch ein Eilantrag dagegen eingereicht. Landrat Dr. Fritz Brechtel (CDU) habe sich am gestrigen Sonntag mit Fachleuten der Kreisverwaltung vor Ort ein Bild von der Situation gemacht und sich nach Gesprächen mit dem Vorstand des Zuchtvereins mit dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium in Verbindung gesetzt, um das weitere Vorgehen zu beschließen.

Wie der Südwestrundfunk berichtet, wurde bei Tieren eines Rassegeflügelzuchtvereins in Wörth der Vogelgrippevirus nachgewiesen. Die Kreise Alzey-Worms, Cochem-Zell und der Rhein-Pfalz-Kreis haben die Aufstallung in einzelnen Risikogebieten angeordnet. Bei dem Virus handelt es sich aber vermutlich nicht um die derzeit grassierende, hoch ansteckende H5N8-Variante, sondern um den Typ H5. Eine kreisweite Stallpflicht gilt außerdem in den Kreisen Ahrweiler, Neuwied, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn-Kreis, Vulkaneifel und Westerwald.

Die Proben aus dem Betrieb seien zur Untersuchung an das Friedrich-Loeffler-Institut auf die Insel Riems geschickt worden, teilte das Ministerium weiter mit. Ergebnisse sollten Mitte der Woche vorliegen. Es ist offenbar der erste betroffene Geflügelbetrieb in Rheinland-Pfalz. Das Virus ist für Vögel hoch ansteckend, gilt für Menschen aber als ungefährlich. Wer einen toten Wildvogel entdeckt, sollte das Tier nicht anfassen, sondern der Verbandsgemeinde bzw.

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