Tote und Krokodilalarm nach Hochwasser

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Ob die aus dem Zoo ausgebrochenen Krokodile zu einer dieser Arten gehören, ist nicht bekannt.

Mehr als zehn Tiere mit je etwa fünf Metern Länge konnten dank dem Hochwasser ins Freie schwimmen.

Die Behörden warnten am Sonntag, dass die Krokodile hungrig sein und auch Menschen anfallen könnten. Alle Versuche, die Krokodile durch eine grossangelegte Suche auch mithilfe von Booten wieder einzufangen, hatten nach einem Bericht der "Bangkok Post" zunächst keinen Erfolg. Von den seit Neujahr andauernden Überschwemmungen ist fast eine Million Menschen in zehn Provinzen betroffen. In der Festlandprovinz Nakhon Si Thammarat reichte das Wasser in einigen Gebieten bis zu den Dächern.

Militärangehörige wurden mobilisiert, um in Not geratene Menschen mit Helikoptern in Sicherheit zu bringen und dringend benötigte Hilfsmittel zu verteilen. Am Freitag rettete die Polizei fünf Touristen aus einer überfluteten Hotelanlage in der Provinz Nakhon Si Thammarat. Viele Straßen waren dort überflutet, der regionale Flughafen wurde geschlossen.

Touristen auf der beliebten Ferieninsel Ko Samui sind ebenfalls betroffen: Mit Blick auf Starkregen, Wind und hohen Wellengang erliessen die dortigen Behörden ein Tauch- und Badeverbot.

Am Freitag hatten die thailändischen Behörden die Flutwarnstufe auf drei erhöht, die zweithöchste Stufe.

Die Regenfälle dauern bereits mehrere Tage. Die Region werde weiter von schweren Regenstürmen erschüttert.

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