Familie des Germanwings-Co-Piloten zweifelt an Dauerdepression

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Co-Pilot Andreas Lubitz sei dafür verantwortlich gewesen, aber seine Familie zweifelt stark daran. März 2015 hatte Lubitz einen Germanwings-Airbus gegen einen Berg in den französischen Alpen geflogen. Mit ihm starben alle 149 Insassen.

Schon in der Einladung zur PK hatte Lubitz' Vater die "Annahme des dauerdepressiven Copiloten, der vorsätzlich und geplant in suizidaler Absicht das Flugzeug in den Berg gesteuert haben soll" bezweifelt.

Es seien viele Fragen unbeantwortet geblieben, heißt es.

Lubitz' Vater ist fest davon überzeugt, dass bei der Aufklärung wesentliche Aspekte vernachlässigt worden sind. Konkrete Details zu neuen Erkenntnissen wurden bisher nicht vorgelegt.

Die Familie beauftragte den Luftverkehrs-Journalisten Tim van Beveren mit einem Gutachten, das zur Pressekonferenz in Berlin vorgestellt und näher erläutert werden soll.

Für Fragen stehen nicht nur van Beveren zur Verfügung, auch Günter Lubitz wird sich den Fragen der Journalisten stellen.

Am Absturzort soll am Freitag in einer erneuten Trauerfeier ein Gedenkelement enthüllt werden.

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