Bad Reichenhall: Neuer Sexskandal in der Bundeswehr: Staatsanwaltschaft

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Das teilte das Verteidigungsministerium heute dem Bundestag mit. Ein Soldat soll bei den Gebirgsjägern im oberbayerischen Bad Reichenhall von Kameraden und Vorgesetzten sexuell belästigt und diskriminiert worden sein.

Der Vorfall bezieht sich demnach auf den Zeitraum von November 2015 bis September 2016. Es geht sowohl um verbale wie tätliche sexuelle Angriffe.

Der Soldat hatte sich dem Schreiben zufolge bereits im Oktober 2016 an den Wehrbeauftragten gewandt - aus Angst. Auch bat er darum, nicht zu den Gebirgsjägern zurückkehren zu müssen.

Interne Untersuchungen bestätigten die Aussagen des Obergefreiten. Das Ministerium von Ursula von der Leyen verweist aber darauf, dass die Vorgänge lediglich eine Teileinheit beträfen. Die Bundeswehr habe aber umsichtig und konsequent reagiert.

Bad Reichenhall. Das Verteidigungsministerium unterrichtete am Montag den Bundestag über den Fall - der Deutschen Presse-Agentur lag das Schreiben vor. Damals hatte sich Generalinspekteur Volker Wieker persönlich in die Ermittlungen eingeschaltet. Der direkte militärische Vorgesetzte des betroffenen Soldaten sei aus seiner Funktion herausgelöst worden und der Betroffene selbst sei versetzt worden.

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