Erdogan will Todesstrafe "ohne Zögern" einführen

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Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan rechnet mit der Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei nach dem Verfassungsreferendum am 16. April. "April, denke ich, dass das Parlament, so Gott will, seinen Teil tun wird hinsichtlich eurer Forderungen zur Todesstrafe", erklärte er. In diesem Fall werde er das Gesetz "ohne Zögern" unterzeichnen, berichtet das Onlineportal der Tageszeitung Die Welt. Das Verfassungsreferendum im April soll Erdogan noch weiter reichende Machtbefugnisse geben. Und die Beitrittsverhandlungen mit der EU wären endgültig zu Ende.

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat am Samstag einer Beitrittsperspektive der Türkei zur EU eine klare Absage erteilt. Er erinnerte an die bei dem gescheiterten Putsch im vergangenen Jahr Getöteten und ihre Angehörigen.

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