HSV bejubelt 2:1-Heimsieg gegen Gladbach

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"Wir haben über 90 Minuten zu wenige gute Ballbesitzphasen gehabt und dann kam Welle um Welle von den Hamburgern, bis das Tor gefallen ist", gab Gladbachs Christoph Kramer zu. In der 28. Minute brach im Hamburger Volksparkstadion Jubel aus, doch Deniz Aytekin bereitete der Freude über den vermeintlichen Ausgleich durch Bobby Wood nach einigen Sekunden ein Ende.

Nach dem 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach bleibt der HSV auf Relegationsplatz 16, hat aber nun sieben Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Andreas Christensen hatte Gladbach in Führung gebracht. Schließlich gelang Wood aus kurzer Distanz der verdiente Treffer zum 2:1. Auch ein Produkt mangelnder Konzentration bei den Gästen, weil in der Endphase die Kraft, wie schon am Donnerstag in der Europa League auf Schalke, sichtbar schwand. Der HSV ist aber punktgleich mit dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen auf den Rängen 14 und 15. Die Gladbacher Aufholjagd Richtung internationale Ränge ist vorerst gestoppt. Die Gladbacher Aufholjagd ist vorerst gestoppt, das Team von Hecking - bisher beste Mannschaft der Rückrunde - bleibt Neunter. Die beste vergab Gladbachs Josip Drmic, der nach einem Querpass von Mahmoud Dahoud unbedrängt HSV-Keeper René Adler anschoss (29.). Das Tor tat dem Spiel sichtlich gut, endlich sahen die Fans spektakuläres Bundesliga-Niveau. Bei einer Flanke von Dennis Diekmeier stieg Kostic am höchsten und wuchtete den Ball in den Kasten. Der HSV konnte sich danach erneut bei Adler bedanken, der Patrick Herrmann (44.) mit einem Weltklasse-Reflex zur Verzweiflung brachte. Bobby Wood avanciert immer mehr zum wichtigsten Spieler des HSV. Zwar besitzt Wood noch einen Vertrag bis 2020, doch laut Informationen der "Sport Bild" hat der Stürmer eine Klausel in seinem Kontrakt, die es ihm erlauben würde, den Verein im Sommer zu verlassen.

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