Vergewaltigung? Ronaldo geht gegen deutsches Magazin vor

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Das Magazin "Der Spiegel" berichtet unter Berufung auf die Enthüllungs-Plattform "Football Leaks", der Europameister habe einem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer 375 000 Dollar (heute 353 000 Euro) "Schweigegeld" bezahlt. Ronaldo soll während eines Las-Vegas-Urlaubs im Juni 2009 die junge Amerikanerin in einer langen Partynacht kennengelernt haben.

Im Gegenzug soll sich die Frau verpflichtet haben, über die Vorgänge zu schweigen. Am frühen Morgen des darauffolgenden Tages soll sich dann die Vergewaltigung in Ronaldos Hotelsuite ereignet haben. Im Januar 2010 einigten sich die beiden Parteien demnach vor einem Mediator im US-Bundesstaat Nevada.

Das angebliche Opfer, soll eine Frau aus Las Vegas sein, die zum Zeitpunkt des Vorfalls Mitte 20 war. Die Frau habe sich mit ihrer Unterschrift dazu bereit erklärt, alle Tatvorwürfe fallen zu lassen.

Ärger um Cristiano Ronaldo: Das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL wirft dem Weltfußballer vor, 2009 eine amerikanische Frau vergewaltigt zu haben. Die Identität der Frau sei dem Spiegel bekannt. Er wird wie folgt zitiert: "Die Anschuldigungen, die Ihre Fragen nahelegen, sind aufs Schärfste als unzutreffend zurückzuweisen". Sein Mandant werde gegen jede unwahre Behauptung und gegen jeder Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte vorgehen, sagte er dem ‚Spiegel'.

Bereits im Jahr 2005 wurde Ronaldo mit derartigen Vorwürfen konfrontiert. Entsprechende Dokumente sollen dem SPIEGEL vorliegen. Ronaldo wurde nicht angeklagt, weil es laut Scotland Yard keine ausreichenden Beweise gab.

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