Großbaustelle in Dahme-Spreewald

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Auf der A13 sind die Schäden so massiv, dass die Strecke in Dahme-Spreewald aufwändig saniert werden muss - für mehrere Monate.

Bald wird es auf der A13 wieder so aussehen: BAUSTELLE!

Ab Donnerstag beginnen die Arbeiten an der wichtigen Verkehrsader, wobei zahlreiche Löcher ausgehöhlt und wieder verschlossen werden, teilte ein Sprecher des Landesbetriebs Straßenwesen am Mittwoch mit. Schuld ist der sogenannte Betonkrebs. "Wir schaffen es nicht, die Betonkrebs-Stellen zu sanieren, bevor sie zur Gefahr werden".

Im Anschluss wird die bröckelnde Betonfahrbahn nach Berlin ausgebessert. Dabei reagiert der Zement mit alkali-löslicher Kieselsäure. Je nach Zusammensetzung der jeweiligen Betonmischung, bildet sich ein quellfähiges Gel, das den Beton von innen aufbricht. Wer Richtung Dresden will, muss voraussichtlich bis zum 5. Mai auf die Anschlussstelle Freiwalde ausweichen.

Bis zum Juli wird in Richtung Dresden je eine Fahrspur auf der Bauseite sowie auf der Gegenfahrbahn zur Verfügung stehen - bei entsprechender Einengung mit Tempolimit nach Berlin. Diese soll dafür sorgen, dass die Autobahn dann zehn bis zwölf Jahre befahrbar ist. Für Mattuschka sind die Bauarbeiten jetzt sehr ärgerlich.

Auch die A2 und A9 bereiten dem Land Brandenburg erhebliche Probleme. Laut Verkehrsministerium sind bis 2023 rund 180 Millionen Euro für die Sanierung eingeplant.

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