22-Jähriger stürzt mit Auto in Güllegrube

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Kopfüber landete ein 22-jähriger Autofahrer am Mittwochnachmittag mit seinem VW-Golf in einer Güllegrube.

Die Feuerwehr dürfte nicht schlecht gestaunt haben, als sie am Dienstagabend zu einem Einsatz an eine Güllegrube in Kemmathen (Markt Erbach) gerufen wurde. Wie die Polizeiinspektion in Neustadt an der Aisch am Donnerstag mitteilte, hatte der Mann am Mittwochabend Glück im Unglück.

Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz führte Beamte jetzt zu einer Güllegrube. Er durchbrach den Zaun zum Grundstück des Bauern und raste noch 50 Meter weiter. In der Folge schlitterte der Wagen 50 Meter über eine Wiese.

Glück für den Fahrer: Der Eigentümer hatte den Behälter wenige Tage vorher größtenteils geleert, so dass die Gülle nur noch rund 40 Zentimeter hoch stand. Der junge Mann konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien und wartete auf die Feuerwehr. Diese rückten mit Atemschutzmasken an und befreiten den 21-Jährigen aus der misslichen Lage.

Dann wurde er verletzt ins Krankenhaus gebracht und schließlich zog ein Bergeunternehmen das Auto aus der Brühe.

Weil zunächst unklar war, ob sich weitere Personen in dem Auto befanden, stiegen Feuerwehrkräfte unter Atemschutz in die Grube hinab und suchten diese ab.

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