Boston-Marathon: Adidas schockt mit Ekel-Mail

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Der Sportartikelhersteller adidas hat mit einer taktlosen E-Mail an die Teilnehmer des 121.

Sportartikel-Riese Adidas schickte nach dem Boston-Marathon am Sonntag eine Grußbotschaft an alle 26496 Läufer, die das Ziel erreichten.

2013 wurde ein Attentat auf den Boston-Marathon verübt. Der Shitstorm folgte prompt, die Entschuldigung dann auch.

Am 15. April 2013 explodierten mehrere Bomben nach dem Zieleinlauf des Boston Marathon.

Der Sportartikelhersteller Adidas hat sich für eine Marketing-E-Mail entschuldigt, in der Kunden für das "Überleben" des diesjährigen Boston-Marathons beglückwünscht wurden.

Die Empörung ließ nicht lange auf sich warten. Zwei Sprengsätze rissen drei Menschen in den Tod und verletzten 264 weitere.

Viele Empfänger fühlten sich an den tödlichen Anschlag auf den Marathon im Jahr 2013 erinnert. "Es tut uns unendlich leid", schrieb Adidas am Dienstag in einem Statement. "Wir entschuldigen uns zutiefst für unseren Fehler", teilte der Konzern via Twitter mit. "Wir haben eindeutig nicht genug über die unsensible Email-Betreffzeile nachgedacht", twitterte das Unternehmen.

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