Dank Europacup-Quali: Hoffenheim hat Neue an der Angel

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"Das ist unser Ansatz für das Spiel", sagte der Österreicher.

Stöger glaubt noch immer an die Möglichkeit eines Starts im Europacup. Doch nun, mit dem großen Ziel vor Augen, gelingt seit Wochen kaum noch etwas. Angesichts der Abgänge der beiden besten TSG-Profis Sebastian Rudy und Niklas Süle zu Rekordmeister Bayern München würde den Hoffenheimern das frühe Aus drohen. Es wäre die nächste Wende in dieser bislang so widersprüchlichen Saison. Dazu ist allerdings eine gute Leistung gegen den Tabellendritten Hoffenheim nötig, am besten ein Sieg. Beide Mannschaften treffen am 32. Spieltag in Dortmund aufeinander. "Wir stehen immer noch auf einer Position, die nicht normal ist für den Klub", sagt Stöger. Die Stabilität in der Defensive ist dahin, nur 15 Gegentore gab es in der Hinrunde, in den bisher zwölf Rückrundenspielen kamen gleich 21 dazu. Der Angreifer erlitt bei der 1:2-Niederlage in Augsburg am vergangenen Samstag eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel. Dort sei teilweise "nicht schlecht, sondern gar nicht verteidigt worden", sagte Peter Stöger.

Eine Erklärung für den neuen Hang zur Sorglosigkeit mag der offensivere Stil sein, den Stöger der Mannschaft Schritt für Schritt verpasst. Auch der Winter-Verkauf von Abwehrchef Mergim Mavraj zum Hamburger SV für relativ kleines Geld war wohl zumindest nicht förderlich. Zahlreiche Verletzungen erschwerten während der gesamten Saison zudem die Abstimmung der ersten Elf. "Wir müssen jetzt ganz schnell Punkte holen", sagt Kapitän Matthias Lehmann, "sonst werden das noch ganz hässliche fünf Spiele". Ausreden bringen da eben nicht weiter.

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