Fußball - Dortmund verpasst Champions-League-Halbfinale

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Und so schied Borussia Dortmund nach dem 2:3 gegen AS Monaco im Hinspiel mit einer 1:3-Niederlage im Rückspiel am Mittwochabend in Monte Carlo aus. Der BVB unterlag im Rückspiel 1:3 (0:2) bei AS Monaco.

"Wir haben unser höchstes Niveau heute nicht erreicht". "Es hat in der Summe nicht gereicht".

Torwart Roman Bürki: "Wir haben uns in den ersten Minuten schon selber zwei Tore durch individuelle Fehler reingelegt". Zum Hinspiel und den Ereignissen rund um die Partie sagte der Nationalspieler: "Das macht eine Menge aus, natürlich ist das so". Höhepunkt der Hausse war das rein deutsche Finale zwischen den Bayern und den Dortmundern 2013 in Wembley. "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt". Marco Reus erzielte das einzige Tor für die Borussia (48.).

Ein 50. Champions-League-Sieg hätte dem BVB im 100. Champions-League-Spiel den Einzug ins Halbfinale bescheren können. Die Sicherheitskräfte bewachen das Mannschaftshotel von Borussia Dortmund und sollen das Team auch auf dem Weg zum Stadion eskortieren. Vor Anpfiff spricht der Spanier in der Kabine zur Mannschaft. "Mal sehen, was er daraus macht", verriet Tuchel vor dem Spiel.

Wie es ohne die Turbulenzen gelaufen wäre, wird man nie wissen, doch der BVB verpasste so im Stade Louis II das kleine Wunder. "Ich dachte nicht", gibt Tuchel im Licht seiner jüngsten Erkenntnisse zu, "dass es möglich ist, nach so einer langen Pause so gut zu spielen".

Die Vermutung liegt nahe, dass diese Mannschaft emotional schwer erschöpft war nach dem Sprengstoff-Anschlag auf den Mannschaftsbus und gegen Ende einer Saison, in der es permanent hoch her ging beim BVB. "Wir wussten nicht, was los war". Die Viertelstunde, die die Mannschaft im stehenden Bus gesessen habe, habe dafür gesorgt, "dass keiner mehr an Fußball gedacht hat", sagte Tuchel. Das erst 18 Jahre alte französische Wunderkind hatte schon im Hinspiel doppelt getroffen. Ihre beste Chance in dieser Phase war ein Freistoss von Nuri Sahin, der den Ball an den Innenpfosten zirkelte. Doch gegen die offensivstarken Monegassen, die in der Liga in 32 Spielen bemerkenswerte 90 Tore erzielt haben, offenbarte auch die BVB-Defensive große Probleme.

Der entscheidende Fehler unterlief hier Verteidiger Matthias Ginter, der den kolumbianischen Torschützen Falcao frei zum Kopfball kommen liess. "Ich freue mich über jede Minute, die ich auf dem Platz stehen kann". Für den schwachen Durm kam Dembélé, das System wechselte in ein 4-2-3-1. Reus (Dembélé) 2:1. 81.

Am Tag danach erhielt Bartra überraschenden Besuch von seinem ehemaligen Barcelona-Kollegen Jordi Alba und Sergio Busquets in Dortmund.

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