Lady Gaga und Prinz William über psychische Probleme

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Wenn man psychisch krank ist, ist das mit sehr viel Scham verbunden.

Mit der Kampagne Heads Together schlägt das britische Königshaus neue Wege ein. Beide wagten nun den Gang in die Öffentlichkeit: Man müsse alles unternehmen, um das Thema zu enttabuisieren, sagte Lady Gaga in einem Video-Telefonat mit dem Prinzen, das die Weltöffentlichkeit via Facebook verfolgen konnte: "Jeden Tag aufzuwachen, sich traurig zu fühlen und trotzdem auf die Bühne zu gehen - das ist verdammt hart. Man muss dieses Tabu brechen und offen über psychische Krankheiten reden". Das Herzensprojekt der jungen Royals brachte Prinz Harry (32) jüngst dazu, offen einzugestehen, dass er kurz vor einem totalen Zusammenbruch war, nachdem er jahrzehntelang den Tod seiner Mutter Diana (1961-1997) verdrängt hatte. In meinem Fall war es so, dass ich dachte, 'Schau dir mal all die tollen Dinge an, die du in deinem Leben hast.

Der britische Prinz William und die Pop-Sängerin Lady Gaga werben gemeinsam für einen offeneren Umgang mit psychischen Krankheiten - mit offenen Worten.

Lady Gaga (31) steht in ihrer Küche und macht sich einen Kaffee. Doch für sie sei es wichtig gewesen, zu akzeptieren, dass dies ein Teil von ihr sei. In der BBC-Dokumentation "Mind over Marathon" über psychisch kranke Marathonläufer erzählt William "Bang News" zufolge jetzt: "Alle sagen, Schock kann nicht so lange andauern, aber das kann er".

Lady Gaga Ist sie psychisch krank? .

Die Pop-Diva aus New York hatte im vergangenen Jahr erklärt, an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu leiden. Es gebe Redebedarf, so William: "Es ist gut, dass wir hier miteinander sprechen". Prinz William lud Lady Gaga zu einem Treffen in London im Oktober ein, damit sie von Angesicht zu Angesicht darüber sprechen könnten, wie das Problem weiterhin angegangen werden könne.

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