Mutmaßlicher Drahtzieher des Anschlags von St. Petersburg gesteht

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Er soll den Bombenleger ausgebildet haben.

Einer der vermeintlichen Drahtzieher des Anschlags auf die St. Petersburger U-Bahn, Azimov Abror Akhralovich, wurde am 17. April in der Stadt Odintsovo in der Nähe von Moskau verhaftet.

Wenige Tage nach dem Anschlag hatte die russische Justiz bereits acht Festgenommene wegen "Unterstützung des Terrorismus" beschuldigt. Erstmals sprachen die Behörden bei der Gelegenheit von einem Selbstmordattentäter.

Ein 1990 geborener Mann aus Zentralasien sei in der Region Moskau festgenommen worden, berichten russische Nachrichtenagenturen. Er habe "Selbstmordattentäter ausgebildet".

Die staatliche Agentur Ria Nowosti zeigte im Internet einen Video-Clip, wie Sicherheitskräfte den neuen Verdächtigen an einem Vorstadtbahnhof überwältigten und ihm eine Schusswaffe abnahmen (Artikelbild oben). Petersburg, die beiden anderen in der russischen Hauptstadt festgenommen worden. 15 Menschen starben, mehr als 100 weitere wurden verletzt. Der mutmassliche Attentäter, ein 22-jähriger Mann aus dem zentralasiatischen Kirgistan, wurde bei der Tat selbst getötet.

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