Nur zwei Raumfahrer zur Internationalen Raumstation gestartet

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Das Raumschiff Sojus MS-04 mit dem US-Astronauten Jack Fischer und dem Kosmonauten Fjodor Jurtschichin hat erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Erstmals seit Jahren blieb einer der drei Plätze in der Kapsel frei.

Anders als normalerweise haben mit dem aktuellen Sojus-Flug zur ISS nur zwei neue Astronauten die Internationale Raumstation erreicht. Die Rakete mit Fjodor Jurtschichin und Jack Fischer an Bord startete am Donnerstag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte. Hintergrund ist eine Sparmassnahme der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Der freie Platz in der Sojus konnte aber kurzfristig nicht mit einem ausländischen Raumfahrer besetzt werden, so dass zusätzliche 70 Kilo Nahrung mit hoch genommen werden.

"Die Arbeit wird aber nicht weniger", sagte Jurtschichin mit Blick auf die vielen Experimente, die auf der Agenda der Raumfahrer stehen.

Auf der ISS treffen die zwei Raumfahrer nun auf das Team um Kommandantin Peggy Whitson, den Russen Oleg Nowizki und den Franzosen Thomas Pesquet.

Die ISS ist eines der wenigen Beispiele für eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 20. April 2017 um 11:00 Uhr.

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