Online-Shopping: Zalando wächst mit weniger Gewinn

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Das entspricht einer Gewinnmarge von 1,0 bis 3,0 Prozent.

Nachdem das Berliner Unternehmen Zalando im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von mehr als 3,6 Milliarden Euro einfuhr, nimmt Europas größter Online-Modehändler nun Kurs auf die Viereinhalb-Milliarden-Marke.

Beim Ergebnis hatten sich Analysten jedoch mehr erhofft.

"Das erste Quartal ist auf der Margenseite natürlich immer sehr schwierig, weil wir da den Winterschlussverkauf haben", sagte Zalandos Co-Vorstandschef Rubin Ritter. Wurde im Vorjahr noch eine EBIT-Marge von 2,5 Prozent erzielt, liegt der Wert im aktuellen Quartal bei einem bis drei Prozent. So drückt der Winterschlussverkauf mit seinen Rabatten auf die Gewinne der Händler - auch bei Zalando. Die geringere Gewinnmarge sei kein Grund zur Sorge, sagte Analyst Thomas Maul von der DZ Bank.

Die Einnahmen stiegen von Januar bis März zwischen 22 und 24 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 971 bis 987 Millionen Euro, wie das Berliner Unternehmen am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Analysten hatten 982 Millionen Euro erwartet.

"In Summe sei das Geschäft im ersten Quartal gut angelaufen, so Ritter". Er bekräftigte das Ziel, den Umsatz in diesem Jahr zwischen 20 und 25 Prozent zu steigern.

Detaillierte Zahlen für das erste Quartal will Zalando am 9. Mai veröffentlichen. In diesem Jahr will es erneut 2000 Arbeitsplätze schaffen, davon die Hälfte in Berlin.

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