RaumfahrtZwei Astronauten auf dem Weg zur ISS

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Wegen Sparmaßnahmen bei der russischen Roskosmos haben mit dem jüngsten Flug nur zwei Astronauten die Internationale Raumstation ISS erreicht. Die Rakete startete am Morgen im kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur. Die wird nun von fünf statt normalerweise sechs Raumfahrern bewohnt. Hintergrund ist eine Sparmassnahme der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos.

"Die Arbeit wird nicht weniger", sagte Jurtschichin mit Blick auf die vielen Experimente, die auf der Agenda der Raumfahrer stehen. Auf der ISS arbeiten derzeit noch der Russe Oleg Nowizki, die Amerikanerin Peggy Whitson und der Franzose Thomas Pesquet. Es ist geplant, dass die Raumstation 2024 ihren Dienst einstellt. Im nächsten Jahr will das Land ein Wissenschaftsmodul zur ISS schicken. Der unbemannte Flug Tianzhou 1, auch genannt "Himmlisches Schiff", soll dabei drei Kopplungsmanöver mit dem Raumlabor Tiangong 2, auch genannt "Himmelspalast", absolvieren.

Erst vor wenigen Tagen ist eine russische Sojus-Kapsel von einer Mission zur ISS zurückgekehrt. Für 2022 plant die Nation, eine neue Weltraumstation in die Umlaufbahn zu bringen - ohne einen Raumfrachter wäre dies nicht möglich.

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