Sojus-Rakete an ISS angedockt

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Baikonur/Washington - Zwei Raumfahrer sind zu einer gut sechsmonatigen Mission auf der Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Zum ersten Mal seit langem blieb einer der drei Sitze in der Sojus-Rakete frei. Die Sojus-Trägerrakete bringt heute den russischen Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und seinen Nasa-Kollegen Jack Fischer vom Baikonurs Startplatz Nr.

Die vorangegangene ISS-Expedition 50 hatte mit dem Abkoppeln des Raumschiffs Sojus MS-02 von der ISS am 10. April 2017 geendet. Der Flug sollte rund sechs Stunden dauern. Hintergrund ist eine Sparmaßnahme der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Der freie Platz in der Sojus konnte aber kurzfristig nicht mit einem ausländischen Raumfahrer besetzt werden, wie die Agentur Tass berichtete.

"Die Arbeit wird aber nicht weniger", sagte Jurtschichin mit Blick auf die vielen Experimente, die auf der Agenda der Raumfahrer stehen. Deswegen sind nun nur fünf Menschen auf der ISS - zwei US-Amerikaner, zwei Russen und der ESA-Astronaut Thomas Pesquet aus Frankreich.

Geht alles gut, ist China neben den USA, Russland und Japan das vierte Land mit funktionierenden Raumfrachtern.

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