Wissenschaft - "Die Astronautin": Pilotin und Meteorologin im Finale

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Diese beiden Frauen haben's drauf.

Bei der Suche nach der ersten deutschen Astronautin sind noch zwei Frauen aus Köln und Bonn im Rennen. "Wir Deutsche dürfen stolz auf diese beiden Personen sein", sagte er.

Nach elf Männern soll endlich auch eine Frau aus Deutschland ins All fliegen.

Nicola Baumann fliegt beruflich Kampfjets für die Bundeswehr, mit Dienstrang Major und hat nebenher Maschinenbau studiert. Welche Rolle spielt bei Insa Thiele-Eich die Karriere ihres Vaters?

Ehrenfreund vom DLR betonte: "Mehr Frauen in der Raumfahrt, das wollen wir doch alle".

Zwei Siegerinnen gibt es deshalb, weil für jede Weltraummission ein "Reserveastronaut" gebraucht wird.

Die zwei Trainees vor dem Brandenburger Tor: Mindestens zwei Jahren sollen sie zu den ersten deutschen Raumfahrerinnen ausgebildet werden. Die 28-Jährige, die mit fünf weiteren Frauen im Finale des Projekts "Die Astronautin" stand, hat es nicht in die Endauswahl geschafft.

Die Gewinnerinnen des Wettbewerbs "Die Astronautin": Insa Thiele-Eich (l) und Nicola Baumann. Bei einer solchen Ausbildung stehen Programmpunkte wie Überlebens- und Belastbarkeitstrainings an, aber auch technische Schulungen sowie ein Russisch-und ein Tauchkurs.

Die zwei Frauen aus NRW überzeugten die Jury und sicherten sich damit die zwei begehrten Ausbildungsplätze zur Astronautin. Das jedenfalls meint die Initiative "Die Astronautin" und sammelt dafür gegenwärtig Geld. Insgesamt kostet allerdings der erste Trainingsabschnitt der Astronautinnen 228.600 Euro.

Thiele-Eich arbeitet als Meteorologin. Wer ins All fliegen will, muss auch öffentlich darüber reden wollen und Begeisterung vermitteln.

Als Luft- und Raumfahrttechnikerin und Personalvermittlerin in der Weltraumbranche ist Kessler bestens vernetzt.

Airbus hat das Auswahlverfahren bis hierhin aktiv unterstützt. "Wir haben schon Schuhe von Nike bekommen". "Zuerst muss die Finanzierung sichergestellt werden", sagt Claudia Kessler. Ob das gelingt, steht in denselben.

Aber die Jury hat sich nicht ohne Grund für die beide Frauen entschieden: Kommunikatives und offenes Auftreten waren schließlich Kriterien, nach denen unter den verbliebenen sechs Kandidatinnen ausgewählt wurde.

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