Draisaitl-Team führt in NHL-Playoffs 2:1

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San José. Bitterer Rückschlag für Leon Draisaitl: Der deutsche Eishockey-Nationalspieler hat in der ersten Play-off-Runde der nordamerikanischen Profiliga NHL mit den Edmonton Oilers eine Lehrstunde bekommen.

Der Kölner schlug mit dem Schläger in der 34. Minute beim Stand von 0:5 zwischen die Beine von Gegenspieler Chris Tierney und musste mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vorzeitig das Eis verlassen. Ihm droht damit eine Geldstrafe und möglicherweise auch eine Zwangspause im fünften Duell am Donnerstag.

"Das war frustrierend für ihn und frustrierend für uns". Auch sein Pendant Todd McLellan kritisierte Draisaitl: "Das ist frustrierend für ihn und frustrierend für uns".

Seinem eigentlichen Job kam Draisaitl dagegen erneut nicht nach.

Draisaitl, der in der regulären Spielzeit 77 Scorerpunkte erzielt und damit einen Rekord für einen deutschen NHL-Spieler aufgestellt hatte, blieb auch im vierten Play-off-Spiel ohne Tor oder Assist. "Da war Frust im Spiel, das ist menschlich", sagte der Ok-Chef der WM am Rande der Vorstellung des Weltmeisterschafts-Songs in der Lanxess-Arena in Köln dem SID. "Das war nicht unser Team, das war nicht unser Spiel", erklärte Edmontons Kapitän Connor McDavid.

Tom Kühnhackl hat mit den Pittsburgh Penguins die erste Niederlage hinnehmen müssen. Der Titelverteidiger gewann auch das dritte Spiel bei den Columbus Blue Jackets mit 5:4 (1:3, 2:0, 1:1, 1:0) nach Verlängerung und kann die Serie mit einem Sieg am Dienstag (Ortszeit) in Columbus bereits entscheiden.

Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers für seinen Stock-Schlag gegen Chris Tierney von den San Jose Sharks nicht gesperrt. Das gab die Liga in einem Statement bekannt.

Korbinian Holzer hat mit seinen Anaheim Ducks die erste Runde der Playoffs in der NHL im Eilverfahren absolviert.Die Ducks gewannen auch das vierte Spiel bei den Calgary Flames mit 3:1.

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