Microsoft ersetzt Notiz-Tool "Wunderlist" durch "To-Do"

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Ein klarer Vorteil von "Microsoft To-Do" gegenüber der Konkurrenz ist die Verfügbarkeit auf allen relevanten Betriebssystemen.

Aus Wunderlist wird demnächst To-Do.

Microsoft werde in den nächsten Monaten weitere Features aus Wunderlist in die neue App übertragen. To-Do eignet sich dabei sowohl für die Verwaltung von Terminen mit zugehörigen Notizen als auch zum Erstellen und Verwalten von Einkaufs- und sonstigen Listen.

Nutzer von Office 365 bekommen eine automatische Synchronisierung mit To-Do und können damit über verschiedene Geräte hinweg auf ihre Aufgaben zugreifen. Diese 12 Fragen sollten sie Anbietern daher auf alle Fälle stellen. Datentransfer und -speicherung finden laut Microsoft verschlüsselt statt. Am Ende wird To-Do dann Wunderlist vollständig ablösen. Erste Anwender berichten allerdings von Übertragungsproblemen. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Anwendungen ist, dass Wunderlist eine herkömmliche Task-Management-App ist, während bei To-Do noch eine smarte Komponente hinzukommt.

Zwar werde Microsoft weiterhin Sicherheitsupdates dafür anbieten, aber keine neue Funktionen mehr entwickeln. Die US-Amerikaner gaben Insidern zufolge zwischen 100 und 200 Millionen Dollar aus, was viele für übertrieben viel hielten. Einziges Produkt des deutschen Unternehmens ist die App Wunderlist.

Erst wenn man sicher sei, das Beste aus Wunderlist integriert zu haben, werde der To-Do-Vorgänger eingestellt, heißt es in einem Blogeintrag. Geplant etwa eine List-Sharing-App für Mac-, iPad- oder Android-Tablets. Auch Apps für Android und Windows 10 und die Web-App sind ab heute verfügbar.

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