Mutmaßlicher Bankräuber in Waldshut festgenommen

Einstellen Kommentar Drucken

Die Polizei hat einen Banküberfall im baden-württembergischen Waldshut beendet.

Später gab es einen telefonischen Kontakt zwischen der Polizei und dem Bewaffneten in der Bank. Diese Angestellte konnte daraufhin flüchten. Die beiden weiteren Angestellten (ein Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin der Bank) konnten in den Nebenraum flüchten, in welchem sie sich bis zur Täterfestnahme aufhielten. Der Räuber wurde durch Schüsse verletzt. Der 57-Jährige wurde notärztlich versorgt und kam unter polizeilicher Bewachung ins Krankenhaus. Dabei wird er verletzt.

Ein bewaffneter Bankräuber hat am Freitag eine Bankfiliale in Waldshut (Baden-Württemberg) überfallen. Die Polizei konnte den Täter am Nachmittag fassen.

Es folgten zweieinhalb bange Stunden. Das Gebäude sei umstellt und die Umgebung abgesperrt worden, sagte eine Polizeisprecherin in Freiburg. Laut Medienberichten brachten die Beamten noch Kunden aus dem Selbstbedienungsbereich der Bank in Sicherheit. Von einer Geiselnahme sprach die Polizei nicht, weil der Täter die Angestellten nicht mehr unmittelbar bedrohen konnten.

Ein Mann, der den Einsatz miterlebte, sagte dem SWR: "Ich war auch am Automat, die Polizei ist gestürmt mit Maschinenpistolen und gezogener Waffe und hat gesagt "Sofort raus!". Ein Notarzt stand bereit, um ihn zu versorgen. "Dann bin ich halt abgehauen, da ist es mir auch anders geworden". Beamte eines Spezialeinsatzkommandos griffen zu und nahmen den verletzten Mann fest.

Um kurz vor 14 Uhr meldete die Polizei, dass es zu einem Schusswechsel zwischen den Einsatzkräften des Reviers Waldshut-Tiengen und dem Täter gekommen sei. Und am Ende ging alles ganz schnell.

Comments