Rekonstruktion des Anschlags auf den BVB

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BKA und Bundesanwaltschaft haben den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund rekonstruiert. Die Rekonstruktion diene der Nachzeichnung des Tatgeschehens vom 11. April 2017 und der Zuordnung von Tatspuren, hieß es in einer Pressemitteilung.

Dortmund (dpa) - BKA und Bundesanwaltschaft haben den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund rekonstruiert.

Die Tatrekonstruktion soll am Dienstagabend ab 18.30 Uhr am Schirrmannweg an der Zufahrt zum l'Arrivée Hotel stattfinden.

Das Bundeskriminalamt ermittelt weiterhin in mehrere Richtungen; es gibt trotz zahlreicher Spuren keinen konkreten Tatverdacht. Die Staatsschützer erhoffen sich von dem Testlauf neue Erkenntnisse über den Tathergang. Die Ermittler gehen davon aus, dass die drei Sprengsätze per Handy-Fernzündung zur Explosion gebracht wurden.

Das erste Bundesliga-Heimspiel am Samstag hatte die Polizei in Dortmund mit stark erweiterter Präsenz begleitet. Einen islamistischen Hintergrund wollen die Ermittler zwar noch nicht ausschließen, jedoch wird eher ein rechtsextremer Täter vermutet.

Unbekannte hatten vor dem Champions-League-Spiel der Dortmunder gegen den AS Monaco am Dienstag vergangener Woche drei Sprengsätze am Mannschaftshotel gezündet, als der Bus losfuhr. Dabei wurde der Abwehrspieler Marc Bartra in dem Fahrzeug von Splittern getroffen und schwer verletzt.

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