Sojus-Rakete unterwegs zur ISS: Russe und US-Amerikaner starten in Baikonur

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Sie soll den Roskosmos-Kommandanten Fjodor Jurtschichin und den NASA-Bordingenieur Jack Fischer zur Internationalen Raumstation (ISS) befördern. Die Rakete mit Fjodor Jurtschichin und Jack Fischer an Bord startete am Donnerstag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte.

Die vorangegangene ISS-Expedition 50 hatte mit dem Abkoppeln des Raumschiffs Sojus MS-02 von der ISS am 10. April 2017 geendet.

Zum ersten Mal seit Jahren waren diesmal nur zwei der drei Plätze in der Sojus-Kapsel besetzt - aus finanziellen Gründen. Der Grund sind Einsparungen bei der russischen Weltraumagentur Roskosmos. Der freie Platz konnte kurzfristig nicht mit einem ausländischen Raumfahrer besetzt werden, wie die russische Agentur TASS berichtete.

Die Sojus MS-04 ist am Donnerstagmorgen in Russland gestartet. Deswegen sind nun nur fünf Menschen auf der ISS - zwei US-Amerikaner, zwei Russen und der ESA-Astronaut Thomas Pesquet aus Frankreich. "Die Arbeit wird nicht weniger", sagte Jurtschichin mit Blick auf die nächsten Monate in dem fliegenden Forschungslabor. Die Crew arbeitete an Hunderten von Experimenten, die für die Biologie, Biotechnologie, Physik und Geowissenschaft relevant sind.

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