Weitere Festnahme nach Tötung eines 14-Jährigen in Duisburg

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Nach dem Tötungsdelikt vom Ostersonntag in Marxloh hat die Duisburger Polizei einen zweiten Tatverdächtigen festgenommen. Der sitzt in U-Haft.

Der 53-jährige Dortmunder soll Hinweisen zufolge an dem Streit am Ostersonntag beteiligt gewesen sein, bei dem ein 14 Jahre alter Junge getötet und zwei Männer leicht verletzt wurden. Inzwischen wurde ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das zuständige Amtsgericht gegen den Vater Haftbefehl wegen Beteiligung an einer Schlägerei erlassen.

Nach der tödlichen Attacke auf einen 14-Jährigen in Duisburg sitzt seit Dienstag bereits ein 27-Jähriger in Untersuchungshaft. Der 53-jährige Mann hatte sich am Donnerstag (20. April) in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei gestellt. Kommt dabei jemand zu Tode wie in diesem Fall, kann allein dieser Tatvorwurf schon eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren zur Folge haben, erklärte Polizeisprecherin Daniela Krasch. Zuvor waren die Ermittler bereits in seiner Wohnung in Dortmund gewesen, dort hatten sie den Verdächtigen aber nicht getroffen. Die Beamten stellten das Auto des Mannes sicher.

Am Donnerstag hatte die Polizei noch einen dritten Tatverdächtigen (30) vernommen. Der Mann war nicht zu Hause und erschien später mit seinem Rechtsbeistand bei der Polizei. Wer den Jungen tödlich verletzt hat, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Ein dringender Tatverdacht gegen ihn habe sich aber nicht erhärten lassen, der Mann durfte nach seiner Vernehmung gehen.

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