Bundesbank verkauft neue 5-Euro-Münze

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Die Münze heißt "Tropische Zone", symbolisiert durch den roten Plastikring in der Mitte. Bereits im Februar wurde die Sonderprägung vom Bundesfinanzministerium bei der Münzmesse "World Money Fair" vorgestellt.

Die Münze wird dann die zweite Ausgabe einer fünfteiligen Serie "Klimazonen der Erde", in der von 2017 bis 2021 jeweils eine Ausgabe pro Jahr erscheint. 2018 kommt eine Münze namens "Subtropische Zone" auf den Markt, 2019 die "Gemäßigte Zone" und 2020 die "Subpolare Zone". Jede Reihe wird einen andersfarbigen Ring bekommen.

Am Donnerstagmorgen bildeten sich lange Schlangen vor den deutschen Bundesbank-Filialen. Wegen der Beliebtheit der Münze wird täglich pro Person nur eine Münze ausgegeben. Die Münze folgt thematisch auf die sehr erfolgreiche, weltweit erste mit einem farbigen und transluzenten Kunststoffring versehende Fünf-Euro-Sammlermünze "Planet Erde". Das gesteigene Interesse führt die Bank auf die größere Berichterstattung zurück. Für die "Tropische Zone" wird ein ähnlicher Effekt bezüglich der Wertsteigerung erwartet. Sie wird in den Prägequalitäten "Stempelglanz" und "Spiegelglanz" hergestellt. Möchte man die Münze in Sammlerqualität sein Eigen nennen, wählt man beim Kauf die Prägung in "Spiegelglanz".

Es ist weniger als ein Jahr her, da sorgte ein gewisser "Blauer Planet Erde" für große Aufregung: Die Einführung der neuen Fünf-Euro-Münze mit blauem Kunststoff-Ring stieß auf eine derart hohe Nachfrage, die sich selbst kühne Optimisten kaum hätten erträumen können. 300.000 Exemplare wurden in dieser Qualität geprägt.

Die Motivseite beschreibt die Künstlerin Stefanie Radtke, welche für die Gestaltung der Münze verantwortlich war, in einer Begründung für die Jury folgendermaßen: "Der künstlerische Entwurf besticht durch die besondere Vogelperspektive, mit deren Hilfe ein Betrachter entlang der Baumriesen in die tropische Zone eintaucht". Außerdem sind auf ihr der Wert der Münze und das Zeichen der jeweiligen Prägestätte ("A" für Berlin, "D" für München, "G" für Karlsruhe, "F" für Stuttgart und "J" für Hamburg) abgebildet.

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