Nintendo hängt mit der Lieferung der Nintendo Switch hinterher

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Wahrscheinlich sind unter euch Lesern sogar einige, die von dieser Problematik ein Lied singen können - zum Start der Nintendo Switch wanderte das Gerät wohl auch nicht in die Wohnzimmer von all jenen, die sich die Spieleplattform zum Start zulegen wollten. Aufgrund dessen änderte Nintendo zeitweise den Lieferweg der Konsole nach Europa und Nordamerika.

Nintendos kürzlich veröffentlichter Geschäftsbericht für das Finanzjahr 2016/2017, das am 31. März 2017 geendet hat, offenbarte neben der allgemeinen Bilanz auch die Verkaufszahlen der Nintendo Switch. Bis Ende März hat das Unternehmen bereits 2,74 Millionen Konsolen ausgeliefert und ein Ende scheint vorerst nicht in Sicht.

Währenddessen hat Eric Bright, Merchandising-Director bei GameStop, durchblicken lassen, dass die Switch die Erwartungen des Händlers übertroffen hat. Die Konsolen werden, sobald eine Nachlieferung reinkommt, innerhalb von Stunden ausverkauft. Wohl in keiner Branche kommt dies öfter vor, als in der Gaming-Branche - vor allem Konsolenstarts großer Hersteller wie Sony, Microsoft oder eben Nintendo werden fast schon regelmäßig von Lieferengpässen überschattet.

Wie sich einem Bericht des "Wall Street Journals" entnehmen lässt, lieferte Nintendo die Switch im März 2017 auch über den Luftweg nach Nordamerika und Europa aus. Diese Variante des Transportes ist aufgrund der deutlich höheren Kosten im Vergleich zur Distribution per Schiff unüblich. Die Zusatzkosten pro Konsole sollen etwa bei 45 US-Dollar liegen.

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