Insolvenz von "Just Pay": Verlieren Eintracht-Fans Guthaben auf ihren Bezahlkarten?

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Auch nach dem Insolvenzantrag der Payment Solution AG behalten die Bezahlkarten beim Heimspiel von Hertha BSC in der Bundesliga am Samstag gegen RB Leipzig ihre Gültigkeit. Darauf verwies der Verein am Freitag in einer Mitteilung. Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller kommentierte in der "Bild": "Wir versprechen quasi Geld oder Wurst, die Fans werden nicht allein gelassen". Mit dem Guthaben auf den Karten können beispielsweise Snacks und Getränke an den Stadionkiosken gekauft werden.

Neben Hertha ist der Bezahldienstleister auch für Eintracht Frankfurt und den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zuständig. "Nach den uns vorliegenden Informationen und den Angaben von Payment Solution wird der vorläufige Insolvenzverwalter den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten".

Das Unternehmen Justpay, das bargeldloses Bezahlen in der Gastronomie von Hallen und Stadien anbietet, ist insolvent. Herthaner, die im Besitz einer Justpay-Karte sind, müssen keinen finanziellen Schaden befürchten, erklärte der Verein. Über mögliche Folgen einer Zahlungsunfähigkeit wollte ein Sprecher des FC Augsburg auf Anfrage nicht spekulieren. In Frankfurt wiesen die Verantwortlichen auf der Arena-Homepage darauf hin, dass es im Stadion Rücknahmekassen zur Auszahlung von Restguthaben auf den Bezahlkarten gebe.

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