Konflikte - Bericht: Nordkorea deutet Gesprächsbereitschaft mit USA an

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Nordkorea ist nach den Worten einer hochrangigen Diplomatin unter passenden Umständen zu Gesprächen mit den USA bereit.

Trump schließt Eskalation im Nordkorea-Konflikt nicht aus Am Donnerstag sagte Trump in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters, dass er den Konflikt am liebsten diplomatisch lösen würde.

"Wir werden einen Dialog haben, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind", sagte die Generaldirektorin für die US-Beziehungen im Außenministerium Nordkoreas, Choe Son Hui (Artikelbild), bei einem Zwischenstopp auf der Heimreise in Peking.

Bisher lehnte es Nordkorea kategorisch ab, Schritte zum Abbau des Programms zu unternehmen. Choe war laut Yonhap zuvor in Oslo mit einer Gruppe von amerikanischen Sicherheits- und Abrüstungsexperten zusammengekommen. Die USA verlangen von Kim den Verzicht auf das Atomprogramm, das in der gesamten Region als Bedrohung angesehen wird.

Moon und US-Präsident Donald Trump hatten in ihrem ersten Telefonat am Mittwoch eine enge Zusammenarbeit in der Frage des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms vereinbart.

Ob Choe damit auch andeuten wollte, dass die kommunistische Führung in Pjöngjang zu neuen Verhandlungen über ihr Atomprogramm bereit ist, war zunächst unklar. Nordkorea arbeitet an der Entwicklung von Raketen, die einen Atomsprengkopf bis in die USA tragen können. Auch schloss er einen Militärschlag nicht aus. Solche Treffen gab es in der Vergangenheit immer wieder als Kontaktmöglichkeit zwischen dem international isolierten Nordkorea und den USA.

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