Verletzte bei Zugsunglück in Griechenland

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Bei einem Bahnunglück nahe der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki sind mindestens vier Menschen getötet worden. Der Unfall ereignete sich nahe dem Bahnhof Adendro etwa 40 Kilometer westlich von Thessaloniki.

Der Gouverneur der Region, Apostolos Tzitzikostas, sagte im griechischen Fernsehen (ERT1), es gebe zwei Tote. Der Lokführer und vier weitere Insassen seien schwer verletzt worden, teilte die griechische Bahngesellschaft Trainose mit. Sieben Menschen wurden demnach verletzt, einige von ihnen schwer. "Wir versuchen, Reisende aus den Waggons zu befreien", sagte ein Sprecher der Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Die Lok sei in ein nahe gelegenes Haus gerast, teilte die Polizei mit. Eine 24-jährige Frau, die sich in dem getroffenen Haus befand, konnte gerade noch rechtzeitig vor dem Aufprall vom Balkon springen, wie sie berichtete. In dem Zug von Athen nach Thessaloniki saßen rund 100 Reisende. "Ich habe den Tod auf mich zukommen sehen", sagte ein Anwohner der Region Reportern vor Ort. Die griechischen Eisenbahnen sind wegen der schweren Finanzkrise in Griechenland in einem schlechten Zustand.

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