Wirtschaftswachstum in der Eurozone legt weiter zu

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Das Wirtschaftswachstum im Euroraum ist im ersten Quartal 2017 wie erwartet kräftig geblieben. Wie die Statistikbehörde Eurostat in zweiter Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent und lag um 1,7 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals 2016. Damit wurde das Ergebnis der ersten Veröffentlichung wie erwartet bestätigt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug das Wachstum in den Vereinigten Staaten ebenfalls 1,9 Prozent. Die Einfuhren aus der restlichen Welt beliefen sich im März 2017 auf 171,4 Milliarden Euro, ein Plus von 14 Prozent gegenüber März 2016 (150,7 Milliarden Euro). Auch die deutschen Exporte waren im März nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stark gestiegen - auf den höchsten Monatswert seit 1950. Hier habe die Wirtschaftsleistung um 1,6% im Quartalsvergleich zugelegt.

Den Eurostat-Zahlen zufolge verzeichnete Finnland zwischen Januar und März das stärkste Wachstum unter den Euroländern. Einen vergleichsweise starken Aufschwung gab es auch in den baltischen Ländern Lettland mit einem Wachstum von 1,5% und Litauen mit einem Plus von 1,4%.

Das einzige Land der Eurozone mit einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung war Griechenland. Hier sank das BIP im ersten Quartal um 0,1% im Quartalsvergleich.

ZEW-Präsident Achim Wambach erklärte, Deutschlands Wirtschaft sei in einer guten Verfassung.

Der ZEW-Index basiert auf der Befragung von 204 Analysten und institutionellen Anlegern. Einhergehend mit den besseren Konjunkturaussichten rechnen die Experten auch mit einer Steigerung der Inflationsrate.

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