Fußball | Steinhaus wird erste Schiedsrichterin in der Bundesliga

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Bisher war Steinhaus in der Bundesliga schon regelmäßig als vierte Offizielle auf dem Platz.

Steinhaus ist seit 18 Jahren DFB-Schiedsrichterin und pfeift seit 2007 Zweitliga-Partien. Er hoffe, sagte Grindel, dass Steinhaus' Karriere "ein Ansporn für viele junge Mädchen in unserem Land ist, ihr nachzueifern". Außerdem war sie bei den Frauen-Weltmeisterschaften 2011 und 2015 und den Olympischen Spielen 2012 in London im Einsatz.

Vor dem Sprung in die Männer-Eliteklasse wird Steinhaus am 1. Juni das Champions-League-Finale der Frauen leiten.

Ihr Aufstieg in die Bundesliga machte sie nach eigenen Angaben dennoch "sprachlos". "Deshalb war ich zunächst nicht sonderlich verwundert, als er mich am Mittwochmittag angerufen hat", erklärte sie auf "dfb.de". "Es war einfach eine turbulente Achterbahnfahrt der Gefühle". Das habe das DFB-Präsidium auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main bestätigt, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mit.

Steinhaus ist neben Martin Petersen, Sven Jablonski und Sören Storks eine von insgesamt vier Neulingen, die in die Unparteiischen-Riege der deutschen Bundesliga aufgenommen werden. Da Wolfgang Stark, Günter Perl und Jochen Drees aus Altersgründen ausscheiden, erhöht sich die Zahl der Erstliga-Referees auf 24. Darüber hinaus kassiert jeder Referee aus dem sogenannten Elitebereich auch weiterhin ein Grundgehalt. Die Assistenten erhalten 2.500 Euro und damit 500 Euro mehr.

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