Kim Jong-un droht nach letztem Test: | Raketen können US-Festland erreichen

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Es war der erste Test seit dem Amtsantritt des südkoreanischen Staatschefs Moon Jae In. Diese dienten der Entwicklung von Nuklearwaffen und sorgten für verschärfte Spannungen, hiess es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung des internationalen Gremiums.

Nach dem neuerlichen Raketentest Nordkoreas ist der UN-Sicherheitsrat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) zu Beratungen über weitere Sanktionen zusammengekommen.

Im Gegensatz zu seinen beiden konservativen Amtsvorgängern befürwortet der seit Mittwoch amtierende Moon einen Dialog mit dem verfeindeten Nachbarn im Norden.

Die Bundesregierung verlangte, Nordkorea müsse von seinem aggressiven Konfrontationskurs ablassen und zur Einhaltung internationaler Normen zurückkehren. In Japan hieß es, es könnte sich um einen neuen Raketentyp gehandelt haben. Die Flugbahn sei nicht "im Einklang mit einer Interkontinentalrakete" gewesen, teilte das US-Pazifikkommando mit. Japans Regierungschef Shinzo Abe bezeichnete den Test als "vollkommen inakzeptabel" und "ernste Bedrohung" für sein Land. Machthaber Kim Jong Un warnt die USA und kündigt zudem neue Raketen- und Atomtests an.

Kim Il-sung führte das Land von 1948 bis zu seinem Tod 1994 mit einer eigenen Ideologie, die Nordkorea von anderen Staaten abschottete.Er gilt als der Staatsgründer Nordkoreas und wird bis heute als "Ewiger Präsident" verehrt. Der Präsident sei aber weiterhin der Meinung, "dass wir die Tür für einen Dialog mit Pjöngjang offenhalten sollen, aber dennoch entschieden gegen Nordkoreas Provokationen vorgehen müssen, um uns nicht zu verkalkulieren". China rief alle Seiten zur "Zurückhaltung auf".

Mehrere UNO-Resolutionen untersagen der kommunistischen Führung in Pjöngjang Tests unter Verwendung ballistischer Raketentechnik.

Dessen Präsident Wladimir Putin äußerte sich gemeinsam mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Rande des "Seidenstraßen"-Gipfels". Es könne aber nur eine diplomatische Lösung geben.

Nach dem jüngsten Raketentest hat Nordkorea die USA vor der Reichweite seiner Waffen gewarnt. Es war 2017 der siebte Raketentest. Nordkorea war in den vergangenen zwei Monaten vier Mal in Folge mit solchen Versuchen gescheitert. Westliche Militärexperten vermuten aber, dass Nordkorea noch nicht so weit ist. Eine hochrangige Diplomatin Nordkoreas erklärte, auch Pjöngjang sei bereit, sich zu Verhandlungen mit der Trump-Regierung zu treffen, wenn die Umstände dafür feststünden.

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