Streiks in Griechenland: Keine Fähren, keine Nachrichten

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Urlauber, die in der griechischen Ägäis unterwegs sind, müssen sich auf den Streik der Fährseeleute einstellen.

Aus Protest gegen neue Sparmaßnahmen haben die griechischen Gewerkschaften zu landesweiten Streiks aufgerufen. Die griechischen Journalisten legten für 24 Stunden die Arbeit nieder. Die Folge des Seeleute-Streiks: In der Ägäis und im Ionischen Meer ist keine Fähre ausgelaufen. Im Radio und Fernsehen gibt es einen Tag lang keine Nachrichten. Inseln ohne Flughafen sind damit praktisch von der Außenwelt abgeschnitten.

Auch gegen die in ihrer Branche weit verbreitete Schwarzarbeit will die Gewerkschaft der Seeleute (PNO) demonstrieren. Morgen sollen auch keine Zeitungen erscheinen. Die Fluglotsen wollen am Mittwoch zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr (MESZ) die Arbeit niederlegen. In Griechenland wird am Mittwoch und Donnerstag mit Streiks auch in anderen Bereichen wie im Nahverkehr und beim Staat gerechnet. Zahlreiche antike Stätten und Museen werden geschlossen bleiben. Am Donnerstag soll das griechische Parlament ein neues Sparpaket billigen, das Pensionskürzungen und Steuererhöhungen in Höhe von gut 4,9 Milliarden Euro beinhaltet. Griechenland muss im Juli mehr als sieben Milliarden Euro Schulden an die Europäische Zentralbank (EZB) und den Internationalen Währungsfonds (IWF) begleichen.

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