USA bezwingen Russen bei Eishockey-WM

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Mit acht WM-Neulingen und sechs Spielern, die erst ihr zweites grosses Turnier bestreiten, ist die Schweiz vor zwei Wochen nach Paris gereist. Die unerfahrene Mannschaft spielte sich aber nach Startschwierigkeiten souverän in die Viertelfinals.

Das Team, das mit wenig Kredit in das Turnier gestartet war, machte in den vergangenen beiden Wochen in vielerlei Hinsicht Fortschritte. Das lässt für den Viertelfinal gegen die starke schwedische Auswahl hoffen.

Bei den Spielern ist die Zuversicht nach dem bisherigen WM-Verlauf gross. "Wir sind nach dieser Vorrunde auf einem guten Weg". Vergleiche zur WM 2013 wollte Suri keine ziehen. Im Vorjahr bekundeten sie vor allem defensiv Mühe, liefen sie mit ihrem offensiven Eishockey ins gegnerische Messer und liessen sie jegliche Stabilität vermissen.

Das Viertelfinal-Ticket hat die Schweizer Nati dank Kanadas 5:0-Sieg gegen Norwegen seit Montagabend in der Tasche.

Defensiv traten sie nicht zuletzt gegen die "Grossen" äusserst kompakt auf. Schweden ohne Carl Klingberg (Zug) und Omark (beide überzählig).

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Schweden. Nun trifft das Team von Coach Patrick Fischer am Donnerstag auf Schweden.

Trotz der Niederlage kann die WM 2017 als Erfolg abgebucht werden. Dann aber setzte Fischers Auswahl zu einem Steigerungslauf an. "Ich vergesse nicht mehr, wie die Schweden nach dem Spiel mit diesen Goldhelmen umhergefahren sind". Vergleichbar ist insbesondere das Selbstbewusstsein und die Überzeugung, mit der die Schweizer auftreten. "Die Tschechen sind unberechenbar und manchmal etwas launisch", sagte Fischer. Wir wissen, was wir können. "Wir haben viel Respekt, aber wie jeder Gegner ist auch Schweden verwundbar". Nur zweimal schloss eine Schweizer Mannschaft in diesem Jahrhundert eine WM mit einer besseren Klassierung als dem 6. 19 der 25 Spieler verdienen ihr Geld in der NHL.

Die Schweiz behauptete sich am letzten Vorrundenspieltag vor 4531 Zuschauern mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) gegen die Tschechen.

Auch die Statistik spricht gegen die Schweiz. Auch im siebten Anlauf, dem ersten seit dem WM-Final 2013, mussten die Schweizer als Verlierer vom Eis.

Schweden ging im Duell mit den Eidgenossen zunächst durch NHL-Star Nicklas Bäckström (5.) von den Washington Capitals in Führung, ehe Gaetan Haas (13.) ausglich.

Ein Sieg gegen die Schweden wäre also ein veritabler Exploit.

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