Wirtschaft: BMW baut Werk in China aus

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Nun hat der Konzern, zusammen mit seinem chinesischen Partner, seine Fabrik in Shenyang erweitert. Mit den beiden Produktionsstandorten Dadong und Tiexi kann BMW in Shenyang jetzt 450 000 Autos für den chinesischen Markt bauen - das ist die gleiche Kapazität wie die größte BMW-Fabrik in Spartanburg in den USA. Der Premiumautohersteller werde weiter in die Werke in dem Land investieren, kündigte der Manager anlässlich der Eröffnung des Nordteils des Autowerks in Dadong an. Mit den beiden Produktionsstandorten Dadong und Tiexi erreicht BBA eine Gesamtkapazität von bis zu 450 000 Einheiten pro Jahr.

Zum Standort Shenyang gehört auch ein Motorenwerk - das einzige von BMW außerhalb Europas. Das Werk Dadong im Nord-Osten Shenyangs startete 2003 mit der Produktion und baut heute die BMW 5er Langversion.

Der Produktionsstandort in China sei für künftiges Wachstum bereits gut vorbereitet, sagte BMW-Produktionsvorstand Oliver Zipse. Mit der Norderweiterung könne künftig der X3 als sechstes Modell gefertigt werden.

Das nächste Projekt von BBA sei der Umbau des Südteils des Werks in Dadong. In den ersten vier Monaten des Jahres 2017 ist China mit 191 697 Fahrzeugen (+18,2 Prozent) weiterhin der größte Absatzmarkt der BMW Group. Seit Januar hat das Unternehmen dort 192.000 Autos verkauft.

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