Mit 52 Jahren gestorben : Soundgarden-Sänger Chris Cornell ist tot

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Ihr drittes Album "Badmotorfinger" (1991) enthielt den Szenehit "Jesus Christ Pose": "It pays you more to walk on water than to wear a crown of thorns", hieß es darin, in der US-Provinz empfanden das etliche als blasphemisch. Für ihn und seine Familie kam der Tod "plötzlich und unerwartet". Cornells Frau Vicky und die Familie seien geschockt und werden eng mit dem Gerichtsmediziner zusammenarbeiten, um die Ursache zu finden. Nur Stunden zuvor hatte er ein Konzert mit seiner Band gespielt. Über die Todesursache ist noch nichts bekannt. Das auch als " Seattle Sound" bekannte Subgenre des Alternative-Rock wurde in den 1990er Jahren zu einem weltweiten Phänomen. 1995 hat es dafür sogar einen Grammy gegeben. Metal und Rockmusik spielten. Sehen Sie sich auf Youtube das Video zu "Black Hole Sun" an, lassen Sie sich Tränen in die Augen treiben von diesem genial irren und preisgekrönten Film, von diesem fantastischen Song, stimmen Sie der These zu, dass Cornell einfach großartig singt. Auf ihrer wohl besten Platte "Badmotorfinger" von 1991 kamen starke psychedelische Elemente hinzu. Woran Cornell gehörigen Anteil hatte: Seine samtig-rauchige, meisterlich beherrschte Vier-Oktaven-Kraftstimme hatte stets wenig gemein mit dem Kratzgesang anderer Grunger.

1997 löste Soundgarden sich nach internen Querelen auf. Demnach sei es möglich, dass Cornell seinen Selbstmord nicht vorsätzlich begangen hat. Seine Karriere begann er mit der Band Soundgarden, später gründete er mit drei Mitgliedern von Rage Against the Machine die Band Audioslave. Die Band veröffentlichte drei Alben in sechs Jahren.

2010 gab es eine Soundgarden-Reunion, bei der die Band beim Lollapalooza-Festivals in Chicago auftrat. Cornell war zweimal verheiratet und hinterlässt zwei Töchter und einen Sohn.

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