Borussia Dortmund: Zorc: Kein Angebot für Aubameyang - Trainersuche ohne Eile

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Der Rosenkrieg zwischen Borussia Dortmund und Thomas Tuchel verliert an Schärfe. Watzke sagte dem "Spiegel": "Ich sehe keine gravierenden Fehler". Einen Tag nach der Entlassung von Trainer Thomas Tuchel meldet sich nun der Sportdirektor von Borussia Dortmund im kicker (Donnerstagausgabe) zu Wort und erklärt, warum er sich zuletzt so stark zurückgehalten hat. "Ich setze mich in den nächsten Tagen mit meinem Besitzer zusammen, weil wir durch den Aufstieg eine ganz andere Situation haben", sagte der mit Huddersfield in die Premier League gestürmte Coach der "Bild": "Dann müssen wir schauen, wie er darüber denkt". Wichtig sei letztliche die Qualität: "Wichtig ist uns grundsätzlich immer, dass sich der Trainer komplett auf den BVB einlässt und mit uns gleichgerichtet die Strategie entwickelt". "Wir haben uns in dieser Sache regelkonform verhalten". Wie französische Zeitungen berichten, ist dem Tabellen-Dritten Nizza in Eduardo Berizzo (Celta Vigo) ein möglicher Favre-Nachfolger abgesprungen. Der TV-Sender Sky berichtete, Favres Klub Nizza habe Verhandlungen mit den Dortmundern abgeblockt, weil man keinen geeigneten Ersatzkandidaten finde. Gehandelt werden in Dortmund auch die Trainer Peter Stöger (1. FC Köln), Peter Bosz (Ajax Amsterdam), Niko Kovac (Eintracht Frankfurt) und Paulo Sousa (AC Florenz), die ebenfalls alle unter Vertrag stehen. Stöger hatte die Gerüchte über einen Wechsel allerdings erst kürzlich dementiert. Tuchel hatte daraufhin öffentlich erklärt, dass er dies nicht nur für falsch gehalten habe, sondern er und die Mannschaft zu dem Schritt sogar gedrängt worden seien. Nach der schwierigen zweieinhalbjähriger Amtszeit des im März beurlaubten Roger Schmidt favorisieren einige Klubvertreter offenbar eine eher pflegeleichtere Variante.

Saints-Manager Les Reed will sich nach Angaben des Blattes in den nächsten Wochen eingehend mit der sportlichen Zukunft des Vereins und des Teammanagers beschäftigen. Ihm stellt sich jetzt auch wegen seines Alters die Frage, ob er noch einmal etwas Neues machen will. Laut "Rheinischer Post" soll der BVB aber bereit sein, bis zu zehn Millionen Ablöse für den Schweizer zu bezahlen.

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