French Open: Auch Barthel verpasst zweite Runde

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Zum Geheimfavorit war Zverev ("Alexander, der Große") nicht nur vom aufgeregten, berauschten Zeitungsboulevard ausgerufen worden, sondern auch von prominenter Konkurrenz wie Novak Djokovic oder Stan Wawrinka. Hoffnungsträger Alexander Zverev setzt auf dem Centre Court im zweiten Spiel nach elf Uhr seine Partie gegen den Spanier Fernando Verdasco fort. Der an Position vier gesetzte Nadal, der am kommenden Samstag 31 Jahre alt wird, will im Finale am 11. Juni seinen zehnten Paris-Titel holen - seinen ersten an der Seine seit 2014.

FRENCH OPEN ⋅ Böse Überraschung für den aufstrebenden Deutschen Alexander Zverev: Der Deutsche scheitert in der 1. "Trotzdem schade, dass man bei einem Grand Slam so spielt", fügte er an. Vor lauter Frust hatte Zverev zuvor nach dem vorentscheidenden Break im vierten Satz zum 0:2 sein Racket auf den Boden geschleudert, es dann vollends zerbrochen - und dafür eine Verwarnung kassiert. Beim Stand von 4:6, 6:3 aus Sicht von Zverev wurde die Begegnung wegen Dunkelheit und leichtem Regen gestoppt. Der Jungstar, der erstmals als Top-Ten-Spieler in ein Grand-Slam-Turnier gegangen war, suchte nach seiner bescheidenen Vorstellung nicht nach Entschuldigungen. Am dritten Turniertag erwischte es zudem Philipp Kohlschreiber und Mona Barthel. Um wirklich zu den Großen der Tennis-Branche zu zählen, hatte unter anderem Boris Becker zuletzt ein solches Ergebnis gefordert. "Er hat eine Klasse besser gespielt als ich", sagte der 33 Jahre alte Davis-Cup-Profi. Die Erwartungen seien einfach zu groß gewesen.

Damit hat bislang nur Carina Witthöft (Hamburg) die zweite Runde von Roland Garros erreicht.

Paris und die deutschen Tennisprofis - das passt in diesem Jahr nicht zusammen. "Er ist die Nummer zehn der Welt, er hat Rom gewonnen, alle klopfen ihm auf die Schulter und sagen, du bist der nächste Superstar, du musst gar nicht mehr spielen". Die Schleswig-Holsteinerin musste sich der Bulgarin Tsvetana Pironkova mit 0:6, 4:6 geschlagen geben und konnte dabei nicht an ihre zuletzt starken Leistungen anknüpfen. Die im engeren Favoritenkreis befindliche, im WTA-Race 2017 auf Platz eins geführte Ukrainerin Elina Switolina überstand Runde eins gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa sicher mit 6:4,6:3. Nach 2:52 Stunden hatte sich der Veteran mit einem 6:4, 3:6, 6:4 und 6:2 den Einzug in die zweite Runde gesichert, wo nun Lokalmatador Pierre-Hugues Herbert wartet.

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