Rückschlag bei Suche: Favre nicht zum BVB

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Wie der Berater des schweizerischen Trainers am Freitag der Süddeutschen Zeitung erklärte, lehnt Favres Arbeitgeber OGC Nizza Verhandlungen mit dem westfälischen Bundesligaklub über eine Freigabe aus dem bis 2019 gültigen Vertrag ab. Das mussten wir akzeptieren.

Der Wechsel von Lucien Favre zu Borussia Dortmund ist geplatzt, der Wunschkandidat wird nicht Nachfolger des am Dienstag vom BVB gefeuerten Trainers Thomas Tuchel. Er fügt an: "Das Heft ist für diesen Sommer geschlossen". Deutsche Medien halten dies für eine Ente, laut "Bild" und "kicker" sind nur noch zwei Namen im Rennen: Peter Bosz von Ajax Amsterdam und Peter Stöger vom 1. FC Köln. "L'Equipe" wiederum schreibt, der BVB sei sich mit dem früheren holländischen Nationalspieler Giovanni Van Bronckhorst einig. Es war bekannt, dass Borussia Dortmund bereit gewesen wäre, eine Summe von gegen fünf Millionen Euro zu zahlen, um den Coach aus seinem mehrjährigen Vertrag herauszukaufen. "Wir schauen jetzt, was die Zukunft bringt". "Er wurde von Borussia Dortmund ebenso akzeptiert wie von Lucien Favre", legte sich die Klubführung von Nice fest. Paulo Sousa (AC Florenz) und David Wagner (Huddersfield Town) werden aber ebenfalls Chancen eingeräumt. "Die sportlichen Interessen überwiegen die finanziellen, das haben wir immer gesagt".

Der Schweizer war der Top-Kandidat als neuer Trainer beim BVB.

Ajax-Coach Bosz versicherte nach dem verlorenen Europa-League-Finale gegen Manchester United (0:2), beim niederländischen Rekordmeister bleiben zu wollen. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass ich in nächster Zeit mit irgendjemandem in Gespräche einsteigen müsste", sagte er der "Bild". Zu den Dortmund-Gerüchten sagt Schmadtke: "Klar ist der Peter interessant für andere Vereine und steht hier und da vielleicht auf der Liste". "Es stimmt nicht, dass Lucien Favre Dortmund abgesagt hat".

Die Verweigerung der Gesprächsbereitschaft ist aus Sicht des Ligue-1-Vertreters nachvollziehbar.

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