Timo Boll und Ma Long ziehen ins Achtelfinale ein

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Tischtennis-Star Timo Boll (rechts) und sein chinesischer Partner Ma Long (links) sind bei den Weltmeisterschaften in Düsseldorf schon im Achtelfinale des Doppel-Wettbewerbs ausgeschieden. Beide wissen genau: Bis sie ab dem Viertelfinale auf einen der Überspieler aus China treffen könnten, ist es noch ein weiter Weg.

Ovtcharov dagegen quälte sich zu einem mühsamen 4:2-Sieg gegen den Tschechen Lubomir Jancarik, sah seinen schwierigen WM-Auftakt dennoch positiv.

2015 bei der WM-Premiere mit Ma war das Paar schon in Runde zwei an den späteren Titelgewinnern Xu/Zhang Jike gescheitert. Zusammen mit Sabine Winter gewann sie ihr Erstrunden-Spiel gegen die Iranerinnen Saba Safari und Mahshid Ashtari mit 4:0 Sätzen (13:11, 11:1, 14:2, 11:6). "Aber sie hat sehr gut gespielt", sagte die gebürtige Chinesin. "Ma Long hat hinterher sogar gesagt, dass er überrascht war, wie stark die beiden gewesen sind", ergänzte Bundestrainer Jörg Roßkopf.

Die zwei weiteren der sechs deutschen Herren, Ruwen Filus aus Fulda und Ricardo Walther vom TTC Schwalbe Bergneustadt, mussten am Mittwochnachmittag um 17.00 Uhr zu ihren ersten Einzel-Einsätzen an die Tische. Der hatte in der zweiten Runde den deutschen Nationalspieler Patrick Franziska (Saarbrücken) mit 4:0 aus dem Turnier geworfen.

"Seit Monaten wartet man auf diesen Moment, dass es für einen endlich losgeht bei dieser Heim-WM", sagte Franziska hinterher. Anfangs hatten die über 5000 Zuschauer jede Aktion von Boll und Ma noch frenetisch bejubelt, doch mit zunehmender Spielzeit machte sich rund um IOC-Präsident Thomas Bach auf der Ehrentribüne immer mehr Resignation breit. Die drei Nachwuchs-Hoffnungen Chantal Mantz, Nina Mittelham und Maria Xiao schieden dagegen frühzeitig aus. Er hatte am Donnerstagabend große Probleme mit Robert Gardos aus Österreich. Keine einzige Spielerin konnte über einen längeren Zeitraum hinweg beschwerdefrei trainieren. So fegte die Weltranglisten-20. Über seine Bekanntheit in China sagte er dem Magazin "No Sports" vor dieser WM in einem Interview: "Wenn meine Familie dort einkaufen gehen will, muss ich mich verkleiden, wenn ich mit will". "Das war ein super Spiel, ich habe schon beim Einspielen gemerkt: Ich bin gut drauf", sagte die 23-Jährige. "Die trägt mich jetzt auch durch die Spiele".

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