23-Jähriger in Ostwestfalen wegen Terror-Verdachts in Haft

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Die Beamten haben außerdem die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Das Bundeskriminalamt setzte den Mann am Donnerstag in Ostwestfalen fest. Mohammed G. sei laut Behörden dringend verdächtig, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat" (IS) beteiligt zu haben.

Er soll als Kontaktperson zu möglichen Attentätern des IS fungiert haben.

Laut den Ermittlern hat G.im September und Oktober vergangenen Jahres über soziale Netzwerke Kontakt zu einer Person aufgenommen, die am 11. Oktober einen Brandanschlag auf ein schiitisches Gemeindezentrum in Schweden verübt haben soll.

"Hintergrund hierfür war, dass A'MAQ ohne einen solchen Beweis keine Meldung über den Anschlag veröffentlichen wollte", heißt es von der Bundesanwaltschaft.

Der Beschuldigte wurde am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihm den Haftbefehl eröffnet und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat. Schließlich wurde ein Bekenntnis zur Tat in einer Zeitung des IS, "al Naba" veröffentlicht, so die Ermittler.

Der nun in Deutschland festgenommene Syrer soll laut Bundesanwaltschaft auch in verschiedenen Chatgruppen Propaganda für den IS betrieben haben.

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