5 unerlässliche Tugenden für den Gentleman von heute

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Weit gefehlt zu glauben, der Gentleman habe ausgedient. Er ist alles andere als ein Auslaufmodell. Die Frauen lieben ihn wie eh und je. Gleichwohl ist nicht jeder Leitfaden für den modernen Mann tierisch ernst zu nehmen. So verbietet sich der Gebrauch von Emojis im Geschäftsleben von selbst, ebenso wenig ist es nötig, „Stolz und Vorurteil“ gelesen zu haben oder über die Zubereitung eines Omeletts im Bilde zu sein. Vielmehr sind es die altbekannten Tugenden, die den wahren Gentleman auszeichnen und Frauenherzen höher schlagen lassen.

 

Anpassungsvermögen: Gentlemanlike bei jedem Anlass

Ein Gentleman tut, was sich geziemt. Sollte er beispielsweise über die Etikette im Casino nicht Bescheid wissen, wird er sich im Vorfeld des Besuchs angemessen erkundigen. Mithin ist getrost davon auszugehen, dass die charmante Begleitung mit dem Mannsbild an ihrer Seite zu fortgeschrittener Stunde von bösen Überraschungen verschont bleibt.

Der Gentleman weiß, dass bei Casinobetreibernlediglich Zutritt mit gültigem Lichtbildausweis möglich ist. Zur Imagepflege des gehobenen Ambiente ist es unerlässlich, als Spielbank mit einer Kleiderordnung zu kokettieren. Der Anzug ist Pflicht, Casual Wear ein No-Go. Dass die Spielbank zudem den höflichen Umgang mit Croupier und Mitspielern erwartet, versteht sich von selbst. Zum guten Ton gehört es, sich im Falle eines Gewinns beim Spielleiter mit einem Trinkgeld zu bedanken.

Für eine Partie Texas Hold’Em in einem Online-Casino oder das Setzen von Live-Wetten bei Anbietern wie bet365 ist der Dresscode freilich ohne Belang, über die Grundkenntnisse derSpiele und Partien muss der Gentleman allerdings ebenso Bescheid wissen wie beim Besuch eines Spielhauses oder eines Sport-Ereignisses.

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Paf Poker Challenge Final Table Winner 2 " ( CC BY 2.0 ) von Club Paf

 

Gepflegtheit: Gefälliger Duft neben ordentlichen Klamotten

Schlechter Körpergeruch geht gar nicht. Ohne Deodorant oder Eau de Toilette dräut unweigerlich die Gefahr, dass frau das Mannsbild nicht riechen kann. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mithin ist die angemessene Körperpflege oberstes Gebot, um als Gentleman infrage zu kommen. Dafür bedarf es nicht scharfer Klamotten, um bei den Damen hoch im Kurs zu stehen. Eleganz besticht durch Schlichtheit in gedeckten Farben wie Schwarz, Grau oder Braun. Ob lila Socken deshalb gezwungenermaßen tabu sind, bleibt dahingestellt. Der wahre Gentleman mit dem Schuss Modebewusstsein achtet vielmehr auf den korrekten Sitz der Kleidung. Hemden, die an Ärmeln und am Kragen etwas aus dem Sakko hervorlugen, und Hosen, die nicht auf halbmast getragen werden, sind beispielsweise bereits die halbe Miete.

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Aufmerksamkeit: Begegnung auf Augenhöhe

Mit welchen Gesten Staat zu machen ist, lässt sich schwerlich mit letzter Gewissheit sagen. Endlich aber wird nur jenes Mannsbild Chancen haben, als Gentleman durchzugehen, das allen Menschen ohne Unterschied der Person mit Respekt begegnet. Lediglich ein falscher Fuffziger sieht sich im Stande, den Charme je nach Bedarf anzuknipsen und auszuschalten. Hingegen gehört es zum Wesen eines Gentlemans, sich in einen anderen Menschen hineinzuversetzen und dessen Gefühle und Meinungen zu tolerieren. Dabei beginnt alles mit dem aufrichtigen, freundlichen Gruß und gegebenenfalls einem festen Händedruck, während der Smalltalk eine erwünschte Ergänzung der flüchtigen Begegnung bildet.

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Greeting " ( CC BY 2.0 ) von daliscar1  

 

Zuverlässigkeit: Auf die Kleinigkeiten kommt es an

Gut und gern darf es eine Frau als ein glückliches Omen ansehen, wenn ihr Herzallerliebster regelmäßig mit Blumen aufkreuzt, ihr die Tür aufhält, ihr die Einkaufstüten abnimmt oder ihr in die Jacke hilft. Auch ohne gute Kinderstube hat jeder das Zeug zum Gentleman. Die kleinen Annehmlichkeiten im Leben lassen sich im Handumdrehen erlernen und in den Alltag integrieren. Dafür ist weder der Benimmkurs noch der Knigge nötig, sondern allein der Wille. Jedenfalls erhöhen sich mit dieser Empathie auch die Chancen, dass der Mann nicht nur an den Sorgen und Nöten anderer Anteil nimmt, sondern auch oder vor allen Dingen an einem langfristigen guten Einvernehmen interessiert ist. 

 

Unterhaltsamkeit: Der Ton macht die Musik

Mit vornehmer Zurückhaltung hat der Gentleman nichts am Hut. Er liebt es, den männlichen Beschützerinstinkt herauszukehren. Deshalb darf er durchaus auch mal mit Maßen frech sein, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. Die Fähigkeit, ein kurzweiliges Gespräch zu führen, ist allerdings unabdingbar. 

Es ist dem Gentleman ein Leichtes, sich auf das Gesprächsniveau des Gegenübers einzustellen. In seiner Gegenwart fühlt sich der Arbeiter ebenso angesprochen wie die Universitätsprofessorin. Während unangenehme Themen außen vor bleiben, werden die Interessen und Bedürfnisse des Gesprächspartners mit Nachdruck thematisiert. Und solange sich daran nichts ändert, wird der Gentleman auch seinem Ruf treu bleiben und bei den Frauen in hohen Gnaden stehen.   

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