Polizeieinsatz und Schüsse an Münchner S-Bahnhof

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Die Münchner Polizei bestätigte auf Twitter den Schusswechsel im S-Bahnhof Unterföhring. 200 Polizeikräfte waren im Einsatz unter anderem mit Spezialeinsatzkommandos und Helikoptern. "Bei Polizeieinsatz S-Bahnhof #Unterföhring kam es zu Schusswaffengebrauch".

Der Tat ist wohl eine körperliche Auseinandersetzung mit anderen Fahrgästen vorausgegangen.

Der S-Bahnhof wurde gesperrt, der Bahnhof vorerst nicht mehr angefahren.

Bei der Rauferei gelangte der Täter den vorläufigen Angaben zufolge an die Pistole des Polizisten, von der er auch sofort Gebrauch machte.

Aktualisierung: Die am S-Bahnhof in Unterföhring schwer verletzte Polizistin ist am Kopf getroffen worden. Wer mit welcher Waffe geschossen hat, muss nun geklärt werden. Mitarbeiter der Spurensicherung waren am Tatort. Ein Täter soll bei einer Personenkontrolle eine Waffe verwendet haben. Daraufhin sei eine Streife zum Bahnhof Unterföhring gerufen worden, sagte da Gloria Martins. Ein Großaufgebot der Polizei ist derzeit im Einsatz.

Aktualisierung 2: Der Täter ist nach Polizeiangaben ein 37 Jahre alter Deutscher. Fahrgäste berichten von einer Schlägerei in der S-Bahn.

Das Geschehen begann nach Angaben der Polizei am Morgen mit einem Routineeinsatz. Es handle sich um einen Einzeltäter, der offenbar nicht aus religiösen oder ideologischen Gründen gehandelt hat. Ob Personen verletzt wurde, ist bislang unklar. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nach derzeitigem Stand wurden zwei unbeteiligte Personen ebenfalls durch Schüsse verletzt. Der mutmaßliche Täter ist gefasst. Der Bereich um den Bahnhof in der nördlich von München gelegenen Gemeinde sei abgesperrt.

Uhr: Der ehemalige 1860-Fanbeauftragte Axel Dubelowski hat die Schießerei mitbekommen.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, betonte eine Polizeisprecherin. Laut übereinstimmenden Meldungen des Münchner Merkur und der Abendzeitung soll ein Mann der Polizistin die Dienstwaffe entrissen und damit geschossen haben.

Die Polizistin (26) wurde am Kopf getroffen und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, wurde eine Bundespolizistin angeschossen und schwer verletzt. 100 Einsatzkräfte sind vor Ort, Hubschrauber kreisen.

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