USA holen Punkt in Mexiko, müssen aber weiter zittern

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Der frühere Mönchengladbacher antizipierte den Pass im Mittelkreis von Leverkusens Chicharito, verbuchte so den Ballgewinn und chippte die Kugel aus gut 30 Metern ins mexikanische Tor.

Arena wusste wie Bradley, dass eine Niederlage im Aztekenstadion eine schwere Hypothek gewesen wäre. Minute eroberte der frühere Gladbacher (2008 - 2011) und heutige Spieler des FC Toronto im Mittelfeld den Ball, zündete den Turbo und erkannte, dass Mexikos Keeper Guillermo Ochoa zu weit vor seinem Kasten stand. "Wenn man hier einen Punkt holt, dann hat man es gut gemacht", sagte Bradley: "Der Einsatz jedes Einzelnen war großartig, hoffentlich können wir daran weiter anknüpfen".

Unter Arena bleibt das US-Team um die Bundesliga-Profis Christian Pulisic von Borussia Dortmund und dem Hamburger Bobby Wood in der finalen Ausscheidungsrunde Nord- und Mittelamerikas auch im dritten Spiel ungeschlagen und macht den Fehlstart unter Ex-Coach Jürgen Klinsmann aus dem Herbst 2016 langsam wett. Carlos Vela sorgte in der 23. Minute für den Ausgleich der Hausherren. Doch ein Selbstläufer ist die Qualifikation noch lange nicht. Panama kann die USA somit schon am Mittwoch wieder vom wichtigen dritten Platz verdrängen, Costa Rica mit einem Erfolg gegen Schlusslicht Trinidad und Tobago auf Platz zwei davonziehen. Die Mexikaner sind mit nun 14 Punkten aus sechs Spielen souveräner Spitzenreiter der Sechsergruppe. Drei Mannschaften qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft in Russland, der Vierte muss in ein Playoff-Duell gegen ein Team aus Asien. Auswärts stehen noch die Begegnungen bei den Außenseitern Honduras (5. September) und Trinidad/Tobago (10. Oktober) an.

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