WM 2030: Südkorea strebt Vierer-Bewerbung mit China, Japan und Nordkorea an

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Es wäre die erste Ausrichtung von drei Staaten bei einer WM-Endrunde.

Abgeordneter Ed Royce (Republikaner, Kalifornien) verurteilte die Verzögerungen besonders lautstark, indem er sagte, dass das System "kritisch" ist für den Schutz Südkoreas vor nordkoreanischen Raketenangriffen.

Finale in Yokohama: Oliver Kahn hat schmerzhafte Erinnerungen an 2002 als die WM in Südkorea und Japan stattfand.

Für die WM 2026 werden unter der Federführung der USA auch Kanada und Mexiko eine gemeinsame Bewerbung abgeben.

Die WM könnte dann womöglich erstmals von vier Gastgebern ausgerichtet werden. Südkorea gab am Dienstag bekannt, mit China sowie Japan und pikanterweise auch seinem verfeindeten Bruderstaat Nordkorea eine gemeinsame Bewerbung für die Endrunde in 13 Jahren in Betracht zu ziehen. FIFA-Präsident Gianni Infantino, der sich im Rahmen der U20-WM mit Moon traf, will die Vorschläge Chinas Staatschef Xi Jinping bei einem Treffen in dieser Woche übermitteln.

"Wenn die Nachbarstaaten in Asiens Nordosten rund um Nord- und Südkorea die Weltmeisterschaft gemeinsam austragen könnten, würde es helfen, Frieden zu bringen".

"Wir möchten damit beginnen, mit China und Japan Gespräche zu führen", sagte ein Sprecher des südkoreanischen Verbandes KFA zur geplanten Vorgehensweise.

KFA-Präsident Chung Mong-Gyu zufolge würde Nordkorea, das keine diplomatischen Beziehungen zu Japan und Seoul unterhält, auf eine Co-Gastgeberrolle vorbereitet werden, sollten die anderen Parteien zustimmen.

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